FAQs
Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen
FAQ - Für wen ist der Kurs „Grundlagen der digitalen Fotografie“ geeignet?
Der Fotokurs „Grundlagen der digitalen Fotografie“ richtet sich an alle, die den manuellen Umgang mit ihrer Kamera sowie deren grundlegende Funktionen erlernen oder besser verstehen möchten.
Die Teilnehmenden bringen dabei ganz unterschiedliches Vorwissen mit: Manche haben ihre Kamera erst vor Kurzem gekauft oder sogar ausgeliehen, andere fotografieren bereits seit vielen Jahren. Ziel des Kurses ist es daher, zu Beginn für alle Teilnehmenden eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen. Anfänger erhalten das notwendige fotografische Grundwissen, während erfahrenere Fotograf:innen bestehende Wissenslücken schließen und ihr Verständnis für die einzelnen Kamerafunktionen vertiefen können.
Unabhängig von den individuellen Vorkenntnissen nehmen alle Teilnehmenden zahlreiche praxisnahe Informationen und hilfreiche Tipps aus dem Kurs mit (siehe Feedback).
Besonderen Wert lege ich darauf, dass alle Übungen für sämtliche Teilnehmenden nachvollziehbar und reproduzierbar sind. Deshalb arbeiten wir bei Aufgaben mit zusätzlichem Licht ausschließlich mit einfachen, leicht umsetzbaren Mitteln. Der Grundlagenkurs beinhaltet weder professionelle Studiofotografie noch Bildbearbeitung. Ziel ist es vielmehr, mithilfe der manuellen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera bewusst gestaltete und überzeugende Bilder zu erstellen.
FAQ - Welche Kamera benötige ich für den Kurs?
Für die Teilnahme an meinem Fotokurs ist eine spiegellose Systemkamera oder eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit Wechselobjektiven erforderlich. Wichtig ist, dass man an der Kamera Verschlusszeit, Blende, ISO und Weißabgleich einstellen kann. Auch den Fokus sollte man manuell einstellen können.
Kompaktkameras eignen sich nicht für den Kurs.
Sogenannte Bridge-Kameras, die wie Spiegelreflexkameras aussehen, bei denen das Objektiv jedoch nicht gewechselt werden kann, eignen sich nur bedingt. Zwar bieten sie manuelle Einstellmöglichkeiten, jedoch sind Unterschiede in der Schärfentiefe aufgrund des kleinen Bildsensors oft schwer sichtbar, und das manuelle Fokussieren ist meist eingeschränkt oder nur schwierig möglich.
Weitere Tipps zu Kameras und Objektiven sind in unserem Tipps & Tricks Bereich zu finden.
FAQ - Brauche ich ein Stativ?
Für die praktischen Übungen im Fotokurs verwenden wir vorwiegend ein Stativ. Ein Stativ hat viele Vorteile, die den eigenen Lernprozess unterstützen.
Ein Stativ ermöglicht:
- weitere kreative Einsatzmöglichkeiten der Kamera
- genaueres Arbeiten, um stressfrei alle gelernten Funktionen anwenden zu können
- eine bessere Vergleichbarkeit der Bilder bei unterschiedlichen Kameraeinstellungen
Grundsätzlich empfehle ich, ein stabiles Stativ zu verwenden, das für die eigenen Anforderungen und das eigene Kameraequipment geeignet ist.
Was ich nicht empfehle, sind sehr günstige „Videostative“, bei denen man den Stativkopf nicht von den Stativbeinen abschrauben kann. Der Grund dafür ist, dass die Stativbeine einerseits nicht sehr stabil sind und der Stativkopf zum Fotografieren nicht gut geeignet ist.
Für ein ordentliches Stativ sollte man etwa 200,– EUR einplanen.
Ausführlichere Informationen zu Stativen sind in meinem Tipps & Tricks Bereich zu finden.
FAQ - Wie ist der zeitliche Ablauf beim Wochenendkurs?
Mein Wochenendkurs beginnt freitags um 16:30 Uhr. An diesem Abend starten wir mit einem Theorieblock, damit alle Teilnehmenden zu Beginn einen ähnlichen Wissensstand in Bezug auf Kamera und Kameratechnik haben.
Am Samstag von 9:00 bis ca. 19:00 Uhr liegt der Fokus vollständig auf praktischen Übungen. So wird die Theorie direkt angewendet und eingeübt.
Der Sonntag von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr bietet weitere praktische Übungen. Am Nachmittag erstellen wir gemeinsam ein Fotoalbum mit den im Kurs entstandenen Bildern. So geht jede:r Teilnehmende mit einem persönlichen Nachschlagewerk nach Hause.
FAQ - Was ist Adobe Lightroom?
Adobe Lightroom ist ein sogenannter RAW-Konverter oder RAW-Konvertierungsprogramm. Man kann sich einen RAW-Konverter wie eine digitale Dunkelkammer vorstellen: Alles, was man früher in der Dunkelkammer bearbeiten konnte – und noch viel mehr – lässt sich heute in Lightroom durchführen.
Als Lightroom im Februar 2007 offiziell veröffentlicht wurde, war es nicht der erste RAW-Konverter. Damals galt Capture One vom dänischen Kamerahersteller Phase One als „State of the Art“, vor allem im High-End-Bereich, beispielsweise in Verbindung mit Mittelformat-Kameras.
Was Lightroom jedoch von Anfang an auszeichnete – und was es bis heute besonders macht – war die integrierte Workflow-Lösung für Fotografen: vom Import der Fotos über deren Bearbeitung bis hin zu Export oder Druck. In den vielen Jahren hat sich Lightroom stark weiterentwickelt und eignet sich heute sowohl für Anfänger als auch für professionelle Fotografen.
Was ist der Unterschied zu Photoshop?
Adobe Photoshop kennt fast jeder, auch diejenigen, die wenig mit Fotografie zu tun haben. Viele glauben fälschlicherweise, dass es einen „magischen“ Button in Photoshop gibt, der auf Klick aus jedem Foto ein Kunstwerk macht – diesen Button gibt es nicht.
Früher mussten viele Arbeitsschritte, die Lightroom heute übernimmt, noch in Photoshop erledigt werden. Mit jeder neuen Version von Lightroom wird der Wechsel zu Photoshop seltener notwendig. Grundsätzlich kann Photoshop alles, was Lightroom kann – und noch viel mehr. Allerdings sind die Arbeitsschritte in Photoshop oft langsamer und umständlicher.
Ein wichtiger technischer Unterschied:
- Lightroom verändert niemals die Originaldatei. Alle Änderungen werden in einer Datenbank gespeichert, sodass man jederzeit zum Original zurückkehren kann.
- Photoshop überschreibt die Datei beim Speichern, wenn kein „non-destruktiver Workflow“ eingehalten wird. Das bedeutet: Wer unsachgemäß speichert, kann nicht mehr zum Original zurückkehren.
Ich nutze Photoshop heute vor allem für aufwändigere Retuschen. Aus professioneller Sicht ist jeder Wechsel zu Photoshop mit hohem Zeitaufwand verbunden. Lightroom hingegen vereinfacht und beschleunigt den Workflow erheblich.
Adobe und die Abos
Seit 2017 können Adobe-Produkte nicht mehr gekauft, sondern nur noch gemietet werden. Für mich ist das ein Vorteil: Für eine überschaubare monatliche Gebühr kann man die besten Programme der Branche nutzen – immer in der aktuellsten Version, ohne alle paar Jahre hohe Anschaffungskosten zu haben.
Welches Abo benötige ich für den Lightroom Kurs?
Für den Kurs verwenden wir die desktopbasierte Version „Lightroom Classic“, jeweils in der aktuellsten Version. Wir arbeiten nicht mit der mobilen Version „Lightroom“, da sie etwas anders aufgebaut ist und weniger Funktionen bietet.
Eine Übersicht der aktuellen Adobe-Foto-Abos (Stand Jänner 2026) findet sich hier: Adobe Creative Cloud Photography Plans
Seit Oktober 2017 kann Lightroom leider nur noch gemietet werden. Die letzte Kaufversion war Lightroom 6.